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Handy-Akne und Co. – warum das Smartphone deiner Haut schaden kann

Gepostet von Juliane Ewert am

Handy-Akne und Touchscreen-Pickel – leidest du auch an „Phacne“?

Neben zu viel Stress und zu wenig Schlaf, einer einseitigen oder schlechten Ernährung und einer falschen oder zu aggressiven Reinigungspflege gibt es auch noch andere Faktoren, die zu unreiner Haut führen. Du treibst regelmäßig Sport, achtest auf deine Ernährung, pflegst deine Haut mit Hingabe und dennoch plagen dich Pickel und Mitesser? Dafür kann möglicherweise die sogenannte „Handy-Akne“, auch „Phacne“ genannt, verantwortlich sein. Phacne ist eine neue Wortbildung, die sich aus dem englischen Wort „Phone“ und Acne zusammensetzt. Ja genau, du hast richtig gelesen… Handy-Akne taucht tatsächlich an jenen Stellen im Gesicht auf, die wir beim Telefonieren mit unserem Handy berühren. Leidest du vor allem im oberen Bereich der Wangen, zwischen Wangenknochen und Ohr, an Hautunreinheiten, kann dein Smartphone daran die Schuld haben.

 

Wie dein Smartphone unreine Haut verursacht

Smartphones sind zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden und sind ein ständiger Begleiter im Alltag. Mal in der Handtasche, mal am Schreibtisch, zwischendurch in der U-Bahn und ständig in deiner Hand – eine Menge an Dreck, Fett, Keimen und Bakterien sammeln sich 24/7 auf den Smartphones an, vor allem auf den Touchscreens der Telefone. Klingelt dein Telefon und ruft dich jemand an, hältst du dein Handy zum Ohr und presst das Handy auf die Wange. Der „Schmutz“ deines Smartphones wird dadurch auf dein Gesicht übertragen und begünstigt die Bildung von Pickeln und unreiner Haut.

 

Bakterienfalle Smartphone – was du dagegen tun kannst

Am besten du desinfizierst dein Handy jeden Abend vor dem Schlafengehen. Hier eignen sich besonders antibakterielle Desinfektionstücher oder -sprays, die du in Drogeriemärkten kaufen kannst. Dies reduziert die Keimanzahl drastisch und kann Hautunreinheiten auf den Wangen vorbeugen.
Vergiss nicht deine Hände – wasche, und gegebenenfalls desinfiziere, auch diese mehrmals pro Tag, um dein Smartphone sauber und frei von Bakterien zu halten. Du hast kein Desinfektionsmittel zur Hand und möchtest Touchscreen-Pickel dennoch vermeiden? Dann greife beim Telefonieren zu Kopfhörern oder Headset. So kommen deine Haut und dein Handy nicht in Kontakt kommen und du kannst trotzdem herzhaft lange mit der besten Freundin quatschen – ganz ohne Pickelsorgen!

 

Falten-Alarm – So begünstigen Smartphones Falten

Aber nicht nur unreine Haut kann die Folge von unserem Smartphone-Konsum sein: Wenn wir Technik-Gadgets, wie das Smartphone, nutzen, kann dies die Faltenbildung im Gesicht verstärken. Aufgrund des kleinen Displays runzeln wir unsere Stirn häufiger, wodurch Krähenfüße und die Falte in der unteren Mitte unserer Stirn, die sogenannte Zornesfalte, verstärkt werden und langsam aber sicher tiefer werden. Vor allem am Abend, wenn das Telefon die einzige Lichtquelle ist, können so neue Falten entstehen.
Um diesen „Smartphone-Falten“ vorzubeugen, solltest du regelmäßige Smartphone- und Computerpausen einlegen. In diesen Pausen kannst du dein Gesicht zusätzlich mit kleinen Kreisbewegungen, vom Kinn bis zur Stirn, massieren. Achte darauf, dass deine Hände dabei frisch gewaschen oder desinfiziert sind. 

Retinol und Hyaluronsäure – Must-haves, um Smartphone-Falten zu verabschieden

Gegen vorzeitige Hautalterung helfen vor allem die Wirkstoffe Retinol und Hyaluronsäure. Retinol unterstützt die natürliche Regeneration der Haut und hilft dabei, die Falten von innen aufzupolstern, wodurch die Haut geglättet wird und ihre Elastizität verbessert wird. Retinol kann auch dabei helfen die Handy-Akne zu mindern: Durch Retinol wird das Hautbild geklärt und Unreinheiten wird der Kampf angesagt. Hyaluronsäure vorsorgt deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, lindert Spannungsgefühle und hilft dabei, Falten von innen aufzupolstern. Am besten massiert du diese mit den Händen sanft in die Haut ein, da auf diese Weise der Zellstoffwechsel angeregt wird. Das Ergebnis? Ein praller, sichtbar verjüngter Teint. 

Wachmacher Smartphone – der ungewollte Kick des blauen Lichtes

Am Abend vor dem Schlafengehen solltest du deinen Smartphone-Konsum einschränken. Wer kennt es nicht, nur „kurz“ vor dem Schlafen noch die Mails zu checken und auf Instagram und Facebook noch einmal schnell die neusten Storys anzusehen. Wir alle haben es schon einmal getan und bei vielen ist dies ein fixer Bestandteil der Abend-Routine. Die zuvor verspürte Müdigkeit verschwindet und schlechter Schlaf ist die Folge! Smartphones, Tablets und Laptops stören durch ihr blaues Licht die Melatoninproduktion. Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das die innere Uhr steuert und dadurch das Einschlafen fördert. Wer abends vor dem Einschlafen zu lange am Bildschirm hängt, muss mit einer Verlangsamung der inneren Uhr, Einschlafproblemen und damit mit einer erhöhten Müdigkeit am nächsten Morgen rechnen.

Versuche, deine Handynutzung am Abend einzuschränken und lege dein Handy nachts in ein anderes Zimmer. Um morgens trotzdem pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, kannst du ja auf den guten alten Wecker, ohne Blaulicht, zurückzugreifen. Dein Melatoninspiegel wird dadurch nicht aus der Bahn geworfen und du wirst am nächsten Morgen ausgeruht mit einem frischen Teint erwachen.

 

 

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